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    Regeneration der Muskeln
„Die Muskeln benötigen auch Erholung sowie Zeit für Entwicklung“

Sport und sportliche Aktivitäten machen nicht nur viel Spaß, sondern sind auch sehr wichtig für alle Altersgruppen. Es ist aber wichtig, dass man es richtig macht und seiner Gesundheit keine Schäden zufügt. Die meisten Jugendlichen entscheiden sich heutzutage immer häufiger für Sportarten, wo der Muskelaufbau im Mittelpunkt steht.

Möchte man Muskeln aufbauen, dann muss man aber auch einiges über die Funktionsweise der Muskulatur wissen. Der Körper wird beim Training belastet und zu einem gewissen Grad sogar beschädigt, daran sollte immer gedacht werden. Ist das Training abgeschlossen, dann ist der Körper dementsprechend auf Zeit angewiesen, um sich zu erholen und um die Muskulatur aufzubauen. Viele falsch informierte Menschen leben noch mit dem Glauben, dass Muskeln während des Trainings und nicht nach dem Training aufgebaut werden. Sollte man seinem Körper nach dem Training die für die Regeneration benötigte Zeit nicht gönnen, dann können auch keine gute Resultate erreicht werden. Es ist aber auch sehr wichtig zu wissen, dass je fortgeschrittener man ist, desto mehr Zeit benötigen die Muskeln für die Erholung. Darüber hinaus sollte man beim Training auch auf die Trainingsphasen sehr genau achten. Hierbei handelt es sich um:
  • Aufwärmphase,
  • Trainingsphase,
  • Cool-Down-Phase,
  • Regenerationsphase,
Unser Körper funktioniert ähnlich einem Motor bei Fahrzeugen, er muss nämlich warmlaufen, bevor er optimale Leistungen bringen kann. Aus diesem Grund muss also jedes richtige Training mit der sogenannten Aufwärmphase beginnen. In dieser Phase, die 5 bis 10 Minuten dauert, wird der Körper auf die bevorstehende Belastung entsprechend vorbereitet. Ist der Körper „Warmgelaufen“, dann kann mit der eigentlichen Trainingsphase begonnen werden. Im Rahmen der Trainingsphase wird das Trainingsniveau stufenweise auf die gewünschte bzw. benötigte Intensität gesteigert. Die richtige Intensität spielt dabei eine sehr wichtige Rolle, da:
  • eine zu niedrige Intensität keine Wirkung hat,
  • eine zu hohe Intensität zu Verletzungen und Erschöpfung führen kann,
Ist das Ende des Trainings näher, dann muss der Sportler die Intensität des Trainings stufenweise reduzieren. Diese Phase wird als Cool-Down-Phase bezeichnet, und spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Während des Trainings muss aber auch auf entsprechend viele Pausen, entsprechende Flüssigkeitszufuhr und entsprechende Abwechslung geachtet werden.

Unsere Muskulatur benötigt, je fortgeschrittener wir sind umso mehr Zeit für die Erholung. Anfangs brauchen die meisten 2-3 Tage Pause, die man später bis auf eine Woche pro Muskelgruppe steigen kann. Es ist sinnlos und nutzlos, wenn eine bestimmte Muskelgruppe übertrainiert wird. Muskelkater ist nicht ein Zeichen dafür, dass man mehr Training benötigt, sondern eher, dass man eine längere Pause benötigt weil sich die Muskeln noch nicht volkommen erholt haben. Wird die Regenerationsphase übersprungen, dann kann es leicht vorkommen, dass der Sportler sich übertrainiert um bessere Resultate zu sehen. Mögliche Konsequenzen des Übertrainierens sind beispielsweise:
  • das Trainingseffekt wird nicht erreicht,
  • die Resultate sind schlechter als am Anfang,
  • die Leistungsfähigkeit fällt ab,
  • in Ernztfällen sogar Krankheitszeichen bis hin zum Blutdhochdruck,
Es gibt dann viele Sportler, die einen Fehler mit einem neuen sogar grösserem Felher lösen möchten und greifen, nach dem das Übertrainieren keine positiven Effekte zeigt, auf verbotene Dopingsmittel bzw. Dopingsubstanzen zur Leistungssteigerung zurück. Hierdurch wird die Situation aber keineswegs verbessert, sondern eher um vieles verschlimmert.

Was bedeutet aber, sich richtig zu regenerieren? Die Antwort darauf ist nicht leicht, da die Regenerationsphase genauso vielfältig gestaltet werden kann, wie das eigentliche Training. Die richtigen Kombinationen in der Regenerationsphase können die Erholung um einiges beschleunigen. Hiebei gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, die selbstverständlich optimal kombiniert sein sollten:
  • passive Erholung,
  • aktive Erholung,
Der Körper benötigt selbstverständlich auch komplettem Ruhestand, wenn man „auf der faulen Haut liegt“. In der Regenerationsphase sind aber Möglichkeiten wie beispielsweise leichtes Radfahren, leichtes Training auf dem Crosswalker und ähnlichen Geräten nicht ausgeschlossen.

Darüber hinaus muss man aber selbstverständlich auch auf eine entsprechende Ernährung in der Regenerationsphase achten. Dabei muss in erster Linie darauf geachtet werden, die während des Trainings verlorene Flüssigkeit wieder aufzunehmen.

Wie Sie es auch sehen konnten, ist der Körper nicht nur auf Training sondern auch auf ausreichende Erholung angewiesen, um die Muskulatur aufbauen zu können. Geben Sie Ihrem Körper diese Zeit und Sie werden mit Sicherheit in wesentlich kürzerer Zeit die gewünschten Resultate erreichen. Denken Sie dabei auch daran, dass Doping und weitere schnelle Lösungen keine richtigen Lösungen sind.
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